Sutter’s Landhaus

Philosophie & Chronik

Philosophie & Chronik

Sutter's Landhaus

Philosophie

Sutter’s Landhaus Gensingen ist der jüngste Spross der seit 60 Jahren bestehenden familiengeführten Landmetzgerei Sutter in Gau-Bickelheim.

Am Anfang war es der Wunsch des Firmenchefs Hans-Joachim Sutter, eine Gastronomie zu schaffen, die seiner ureigenen Philosophie konsequent folgt und die er in seiner Fabrik und in den Metzgerei-Outlets in Wörrstadt, Bad Kreuznach und Ingelheim mit überwältigendem Erfolg umgesetzt hat. Beseelt vom Wunsch, dem regionalen Kunden eine gepflegte, gutbürgerliche Küche bei höchster Qualität und bezahlbaren Preisen zu bieten, suchten er und seine Frau lange nach einem passenden Gebäude. Dann bot sich ein geeignetes Objekt außerhalb von Gensingen an: die Blankmühle mit ihrem Scheunen-Gasthaus war vakant. So konnte die Familie Sutter ein Anwesen erwerben, das genau ihrer Vorstellung entsprach.

Das riesige Gelände um die Scheune herum bot sich für die zweite Idee und ein Herzensanliegen der Familie Sutter an: eine Freifläche für große Veranstaltungen, für musikalische Darbietungen für Menschen, die Lust auf Unterhaltung haben. Die „Nahetal-Arena“ mit ihren fast 800 Sitzplätzen und einer Stellfläche für über 300 PKWs wurde „erfunden“.

Unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes, mit Liebe zum Detail, dem Ideenreichtum des Architekten Roland Grein entstand zwischen 2011 und 2013 in Gensingen Sutter’s Landhaus, ein Hotel-/Restaurant– und Veranstaltungskomplex, der von Petra Sutter und ihrem Vater geführt wird.

Chronik

  • 1124
    Der Mainzer Erzbischof Adalbert I. schenkt die „Mühlen in Gensingen“ an das Petersstift.
  • 1293
    Das Kloster Ravengiersburg besitzt die Mühle wie urkundlich erwähnt.
  • 1491
    Im Gensinger Weistum von 1491 wird von einer Mühle in Gensingen berichtet.
  • 1600
    Noch vor dem 30jährigen Krieg werden die Einwohner von „Genzingen“ angewiesen, ihr Getreide in der „Bannmühle“ mahlen zu lassen.
  • 1722
    Die „Eichmühle“ (gegenüber Eichamt in der Kreuznacher Straße) wird – wie im „Kaufbrief“ erwähnt- an Oswald Behr verkauft. Er erhält vom Kurfürsten die Genehmigung, in unmittelbarer Nähe eine „Nothmühle als Mahl- und Ölmühle“ zu errichten.
  • 1745
    Johann Valentin Rumpf erwirbt die Mahl- und Ölmühle.
  • 1784
    Die Mahl- und Ölmühlenanlagen werden geteilt: Frantz Albrecht kauft die Ölmühle. Valentin Rumpf behält die Mahlmühle
  • 1789
    Dem Müller Albrecht wird das mehrfache Gesuch, auch Getreide mahlen zu dürfen, endgültig abgelehnt. In der Folge geht die Ölmühle an Franz Friedrich Mayer über.
  • 1807

    Es ist urkundlich erwähnt, dass Johann Blank nun im Besitz der Ölmühle die Berechtigung hat, Getreide zu mahlen. Die Mühle wird an Nicolaus Blank I. und Nicolaus Blank II. weiter vererbt. Sie erlebt im ausgehenden 19. Jh. einen wirtschaftlichen Aufschwung.

  • 1877
    Fertigstellung des spätklassizistischen 3-geschossigen Wohnhauses.
  • 1919
    Ein Feuer zerstört die Mahlanlagen.
  • 1926
    Wiederaufbau der Mahlanlagen.
  • 1932
    Stilllegung der Mühle und Trennung des Grundstückes sowie der Wohngebäude und des Mühlengebäudes.
  • 1942
    Familie Blank behält die Wohngebäude auf einem 24.000 qm großen Grundstücksanteil. Das Mühlengebäude geht in das Eigentum der Familie Rumpf über.
  • 1956
    Tochter Gisela Möhring geb. Blank verwandelt das Wohnhaus in eine Gaststätte mit Hotel.
  • 1991
    Klaus Möhring und Frau Juliette übernehmen das Hotel und das Lokal „Scheune“.
  • 2011
    Die Familie Hans-Joachim Sutter ersteigert das Anwesen, saniert die Backsteingebäude und entkernt die „Scheune“. Es entsteht ein moderner Hotel- und Restaurantkomplex.
  • 2013
    Sutter’s Landhaus öffnet seine Pforten.