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Sutter’s Landhaus in Gensingen im Spiegel der Geschichte
rumpfmuehle_archivbild

Die Mühle Rumpf vor dem Brand, rechts die ehemalige Mühle Blank.
Foto: privat - Archiv Stadtbibliothek Mainz, Nr. Z 29/1077, 2009, Mainz-Bingen Heimatjahrbuch 53 (2009)
  • 1124Der Mainzer Erzbischof Adalbert I. schenkt die „Mühlen in Gensingen“ an das Petersstift.
  • 1293Das Kloster Ravengiersburg besitzt die Mühle wie urkundlich erwähnt.
  • 1491Im Gensinger Weistum von 1491 wird von einer Mühle in Gensingen berichtet
  • 1600Noch vor dem 30jährigen Krieg werden die Einwohner von „Genzingen“ angewiesen, ihr Getreide in der „Bannmühle“ mahlen zu lassen.
  • 1722Die „Eichmühle“ (gegenüber Eichamt in der Kreuznacher Straße) wird – wie im „Kaufbrief“ erwähnt- an Oswald Behr verkauft. Er erhält vom Kurfürsten die Genehmigung, in unmittelbarer Nähe eine „Nothmühle als Mahl- und Ölmühle“ zu errichten.
  • 1745Johann Valentin Rumpf erwirbt die Mahl- und Ölmühle
  • 1784Die Mahl- und Ölmühlenanlagen werden geteilt:
    - Frantz Albrecht kauft die Ölmühle
    - Valentin Rumpf behält die Mahlmühle
  • 1789Dem Müller Albrecht wird das mehrfache Gesuch, auch Getreide mahlen zu dürfen, endgültig abgelehnt. In der Folge geht die Ölmühle an Franz Friedrich Mayer über.
  • 1807 Es ist urkundlich erwähnt, dass Johann Blank nun im Besitz der Ölmühle die Berechtigung hat, Getreide zu mahlen. Die Mühle wird an Nicolaus Blank I. und Nicolaus Blank II. weiter vererbt. Sie erlebt im ausgehenden 19. Jh. einen wirtschaftlichen Aufschwung.
  • 1877Fertigstellung des spätklassizistischen 3-geschossigen Wohnhauses.
  • 1919Ein Feuer zerstört die Mahlanlagen.
  • 1926Wiederaufbau der Mahlanlagen.
  • 1932Stilllegung der Mühle und Trennung des Grundstückes sowie der Wohngebäude und des Mühlengebäudes
  • 1942- Familie Blank behält die Wohngebäude auf einem 24.000 qm großen Grundstücksanteil
    - Das Mühlengebäude geht in das Eigentum der Familie Rumpf über
  • 1956Tochter Gisela Möhring geb. Blank verwandelt das Wohnhaus in eine Gaststätte mit Hotel
  • 1991Klaus Möhring und Frau Juliette übernehmen das Hotel und das Lokal „Scheune“
  • 2011Die Familie Hans-Joachim Sutter ersteigert das Anwesen, saniert die Backsteingebäude und entkernt die „Scheune“. Es entsteht ein moderner Hotel- und Restaurantkomplex.
  • 2013Sutter’s Landhaus öffnet seine Pforten
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